Magazin für Literatur & Wellness
Mit der App MeSelfControl zu „Prost-losen“ Zeiten

Seien wir doch mal ehrlich: Fasten macht keinen Spaß. Überhaupt nicht. Man verwehrt sich dabei Dinge, die eigentlich Spaß machen. Und warum? Um sich zu beweisen, dass man´s kann. Was für eine maue Erklärung für Selbst-Kasteiung!
Das muss doch auch irgendwie anders herzuleiten sein. Irgendwie motivierender Plausibel und einfach.
Okay, das geht! Schauen wir mal auf Alkohol-Pausen. Da würde mich interessieren, ob es überhaupt etwas bringt, das Feierabend-Bier oder den Sundowner-Prosecco mit den Mädels weg zu lassen? Klare Antwort: Und wie!!! Und wer meint, dass das ein oder andere Gläschen ja nicht schade, der irrt. Es gibt nämlich keinen sicheren Alkoholkonsum. Leber, Immunsystem und Co. sind in keinem Fall erfreut über das kühle Blonde und seine Artverwandten.
Jaha, ist ja schon gut. Wenn ich aber trotzdem nicht ganz verzichten, sondern nur reduzieren will? Im Sinne von „optimieren“? Dann ist das auch schon ein prima Plan. Denn risikoarm kann man trinken. Das geht, wenn man ganz genau aufpasst, oder sich – noch besser - Unterstützung holt. Ein hilfreicher Begleiter ist die App MeSelfControl, die diskret und individuell zum persönlichen Alkohol-Coach wird. Das ist dann zumindest mal ein sinnvoller Anfang, aus dem ja irgendwann noch mehr werden kann...

Kommen wir aber zurück zum Pausieren. Was genau passiert da mit mir? Das kommt darauf an, wie strikt man ist. Schon zwei regelmäßig alkoholfreie Tage pro Woche sind eine Detox light Behandlung. Wenn man zwei bis vier Wochen „ohne“ verbringt, dann regeneriert sich das Immunsystem deutlich. Nach zwei trockenen Monaten atmet die Leber auf und Entzündungen, die durch Alkohol ausgelöst wurden und die gefürchtete Fettleber bilden sich zurück. Außerdem kann es zu Freudenschreien auf der Waage kommen und die Haut dankt dem verbesserten und tieferen Schlaf mit deutlich mehr Frische...

In Ordnung. Verstanden. Aber macht das auch Spaß? Naja, es könnte. Denn erstens kann man stolz auf sich sein. Zweitens darf man sich belohnen, wenn man´s geschafft hat und drittens erweitert es den Horizont. Wirklich. Parties und deren Besucher erscheinen zum Beispiel in einem ganz neuen Licht, wenn man sie unbenebelt besucht. War Sascha schon immer so zotig? Warum ist mir Janines Lästermaul bislang noch nicht aufgefallen? Der stille Tobias ist ja viel interessanter, als ich dachte... Spannende Erfahrungen! Nicht umsonst gibt es in New York derzeit einen wahren Hype der „Detox-after-Work-Parties“, bei denen kein Schluck Alkohol ausgeschenkt wird.

Wir fassen zusammen: Gesund. Vernünftig. Verschönend. Bewusstseinserweiternd. Schlank. Erholend. Also jede Menge Trost für die „Prost-lose“ Zeit!